Häufigkeit der Sitzungen

Die Häufigkeit der Sitzungen ist unterschiedlich. Sie hängt vor allem von Ihrer Problemlage, aber auch von der psychotherapeutischen Methode, dem Setting und dem Stadium der Psychotherapie ab. Die meisten Psychotherapien sehen eine Sitzung pro Woche vor. Es gibt aber auch psychotherapeutische Methoden, bei denen die Sitzungen seltener stattfinden. Dies gilt beispielsweise für die Systemische Familientherapie, wo Abstände von mehreren Wochen zwischen den Sitzungen vereinbart werden können. Manche PsychotherapeutInnen schlagen auch je nach dem Stadium der Psychotherapie vor, Sitzungen häufiger oder seltener durchzuführen. So kann beispielsweise nach anfänglich einer Stunde pro Woche für einen bestimmten Zeitraum auf zwei wöchentliche Stunden erhöht werden. Umgekehrt kann sich gegen Ende der Psychotherapie die Häufigkeit der Sitzungen wieder verringern, und diese können beispielsweise nur noch vierzehntägig oder im Abstand von drei Wochen stattfinden. Bei einer sehr belastenden Problematik oder bei Krisen kann ebenfalls von normalerweise einer auf zwei oder mehr wöchentliche Sitzungen erhöht werden. Einen solchen Wechsel in der Häufigkeit von Sitzungen gibt es bei Einzel-, Paar- und Familientherapien. Gruppentherapien folgen einem gleichbleibenden Rhythmus und finden zumeist wöchentlich oder vierzehntägig statt.

Dauer einer Sitzung

Die Dauer einer Psychotherapiesitzung hängt vom Setting, aber auch von der Psychotherapeutin bzw. dem Psychotherapeuten ab. Eine Sitzung Einzeltherapie dauert in der Regel 50 Minuten (manchmal auch genau eine Stunde), eine Sitzung Gruppentherapie 90 Minuten bis zwei Stunden. Es kann aber auch längere Sitzungen geben, vor allem wenn es dazwischen größere zeitliche Abstände gibt. Eine Sitzung Paar- oder Familientherapie dauert üblicherweise 90 Minuten.